Schweighofer Prize 2017
Innovationspreis für die Europäische Forst- und Holzwirtschaft

Familie Schweighofer

Vom kleinen Sägewerk zum Europäischen Marktführer

Standort Waldviertel. Dass man seine Existenz hier am besten auf Holz gründet, verrät eigentlich schon der Name. Was so einfach klingt, ist die Erfolgsstory einer Familie, die sich über Generationen an die Spitze der europäischen Holzverarbeitung gebracht hat.

Es begann vor mehr als 400 Jahren in Brand im österreichischen Waldviertel. Elf Mühlen lagen damals am Unterlauf des Purzelkampes. Eine davon war die Furtmühle, Keimzelle des späteren Stammwerks der Holzindustrie Schweighofer. 1642 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Namens Schweighofer als Besitzer der Furtmühle und des Sägewerks.

1956 übernahmen Franz und Maria Schweighofer die Führung des Sägewerks in Brand im Bezirk Zwettl mit drei Mitarbeitern und einem Jahreseinschnitt von 1.000 Festmeter. Mit großem persönlichen Engagement ging man daran, die Produktivität zu steigern und die Kapazitäten zu erhöhen. Dies gelang vor allem durch den Einsatz innovativer Technik, auf den Gerald Schweighofer - 1974 in den elterlichen Betrieb eingetreten - immer größtes Augenmerk legte. So wurde 1977 die weltweit erste Profilzerspanerlinie in Brand in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung des modernsten und größten Sägewerks Europas in Ybbs / Niederösterreich, mit eigenem Donauhafen, beginnt der rasante wirtschaftliche Aufschwung der Holzindustrie Schweighofer. 1991 erfolgt die Übernahme des Sägewerks Sollenau, südlich von Wien. Zu diesem Zeitpunkt übersteigt der Jahreseinschnitt bereits eine Million Festmeter.

1995 übernimmt Schweighofer das Werk Zdirec, das größte Sägewerk der tschechischen Republik. Es folgt ein Werk in Plana, ebenfalls in Tschechien. 1997 kommt es zur Übernahme des größten Kärntner Sägewerks in St. Leonhard. Damit verfügt die Holzindustrie Schweighofer über sechs Standorte mit 1.300 Mitarbeitern, davon rund 900 in Österreich, mit einem Jahreseinschnitt von über drei Millionen Festmeter.

Durch diese erfolgreiche Expansions-Strategie gelingt es Gerald Schweighofer, den europäischen Spitzenplatz der Schweighofer Holzindustrie zu festigen.

Im Oktober des Jahres 1998 fusioniert die Holzindustrie Schweighofer mit Stora Enso Timber und wird somit zum zweitgrößten Schnittholzhersteller der Welt. Am 8. Oktober 2001 verkauft die Familie Schweighofer ihre Anteile an Stora Enso und widmet sich nun neben dem internationalen Immobiliengeschäft verstärkt neuen Projekten zum Aufbau einer modernen Holzindustrie in den osteuropäischen Ländern.

Im September 2003 nahm Holzindustrie Schweighofer das erste rumänische Sägewerk in Betrieb. Mittlerweile ist Holzindustrie Schweighofer führend in der europäischen holzverarbeitenden Industrie und exportiert Produkte in rund 70 Länder weltweit. Derzeit werden rund 3.000 Mitarbeiter in den Werken in Rumänien beschäftigt – drei Sägewerke, ein Tischlerplattenwerk und ein Leimholzplattenwerk. Seit Oktober 2015 gehört auch ein Sägewerk in Deutschland zum Unternehmen.

Wenn Sie wissen wollen, wie die Erfolgsstory weiter geht, schauen Sie doch einmal nach unter www.schweighofer.at

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